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Österreichisches Rotes Kreuz

Das Österreichische Rote Kreuz ist die von der Republik Österreich und vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) anerkannte nationale Rotkreuz-Gesellschaft in Österreich. Das ÖRK ist eine private, demokratisch aufgebaute Organisation der uneigennützigen Nächstenhilfe, die nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. Es nimmt aus eigenem Entschluss private und öffentliche Aufgaben im humanitären Bereich durch freiwillige und durch hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahr. Den Handlungsrahmen bilden die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes zur Erreichung und Umsetzung gemeinsamer Ziele und Programme.



Mission/Ziel

„Das Leben von Menschen in Not und sozial Schwachen durch die Kraft der Menschlichkeit verbessern" - so lautet das Mission Statement der Internationalen Föderation und aller ihrer Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.

Die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes:

Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität , Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit, Universalität


Tätigkeitsbereiche  

  • Rettungs- und Krankentransportdienst,
  • Gesundheits- und Soziale Dienste,
  • Blutspendedienst,
  • Katastrophenhilfe in Krieg und Frieden sowie Entwicklungshilfe,
  • Suchdienst (Vermisstensuche, Familienzusammenführung, Nachrichtenübermittlung),
  • Aus- und Fortbildung der Bevölkerung und MitarbeiterInnen,
  • Verbreitung des humanitären Völkerrechts und der Genfer Abkommen sowie
  • Jugendrotkreuz

Organisation

Zur optimalen und effizienten Erfüllung seiner Aufgaben hat sich das Österreichische Rote Kreuz eine geeignete Organisationsstruktur geschaffen. Analog zum bundesstaatlichen Aufbau Österreichs ist auch das Österreichische Rote Kreuz in neun Landesverbände, 141 Bezirks- und 704 Ortsstellen gegliedert. Alle Landesverbände sind als Vereine organisiert und rechtlich und wirtschaftlich selbständig.


Gründungsgeschichte

Die Ursprungsidee des Roten Kreuzes geht auf Henry Dunant zurück, der 1859 Zeuge der Schlacht von Solferino wurde und von dem Schicksal der Verwundeten entsetzt war. Bereits 1864 unterzeichneten zwölf Staaten einen Vertragsentwurf des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zur "Verbesserung des Schicksals der verwundeten Soldaten der Armeen im Felde". In dieser 1. Genfer Konvention wurde festgelegt, dass Ambulanzen, Lazarette und Sanitätspersonal des Roten Kreuzes als neutral anerkannt, geschützt und geachtet werden und die Verwundeten ohne Unterschied der Nationalität und Partei aufgenommen und gepflegt werden dürfen.  Als Schutz- und Kennzeichen wurde das rote Kreuz auf weißem Grund bestimmt.

Die Nationale Gesellschaft des Österreichischen Roten Kreuzes wurde 1880 gegründet.

Heute gibt es nationale Gesellschaften vom Roten Kreuz und vom Roten Halbmond in 186 Ländern, d. h. in fast allen Staaten der Erde. Freiwillige und hauptberufliche Mitarbeiter leisten weltweit ihren Dienst für Menschen in Not nach einheitlichen Grundsätzen, helfen im Zeichen der Menschlichkeit.

 

MitarbeiterInnen (2008)
48.689 Freiwillige Mitarbeiter
5.605 Hauptberufliche Mitarbeiter
3.629 Zivildiener
776.723 unterstützende Mitglieder

 

Umsatz (2007)
459.208.000 Euro
45.147.000 Spenden und Mitgliedsbeiträge (2007)

 

http://www.roteskreuz.at/

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